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Stadt Wassertrüdingen am Hesselberg  |  E-Mail: poststelle@wassertruedingen.de  |  Online: http://www.wassertruedingen.de

Die Baumaschinen rücken an – Hochwasserschutz in Wassertrüdingen

Storchennest

Am Montag, den 20.03.2017 werden die ersten Baumaschinen mit der Umsetzung von Teilmaßnahmen des Hochwasser-schutzes in Wassertrüdingen beginnen. Die Maßnahme sichert zum einen den Schutz der Stadt Wassertrüdingen vor einem hundertjährlichen Hochwasser, zum anderen bildet sie in diesem Bereich das Fundament für die 2019 stattfindende bayerische Landesgartenschau „Natur in Wassertrüdingen".

Im Bereich der alten Stadtmühle wird der Oberboden zunächst großflächig abgetragen. Die Tätigkeiten werden fachlich-archäologisch begleitet, da das Landesamt für Denkmalpflege archäologische Funde in einem Teilbereich für möglich hält.

In den kommenden Monaten werden im ersten Schritt u. a. eine Sohlgleite zur Herstellung der Durchgängigkeit und ein großer Abwasserkanal zur Sicherstellung der Binnenent-wässerung geschaffen. Direkt daran anschließen werden die Arbeiten zum eigentlichen Deichbauwerk auf das im Späteren die Arbeiten zur „Kleinen Landesgartenschau" in Wassertrüdingen 2019 aufbauen.

Sichergestellt ist die gute Abstimmung der Planungen durch die reibungslose und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wassertrüdingen, der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen mbH und dem Wasserwirtschaftsamt Ansbach.

Der offizielle Spatenstich beider Maßnahmen, Hochwasserschutz Wassertrüdingen und Natur in Wassertrüdingen, erfolgt am Montag, 15.05.2017 durch Frau Staatsministerin Ulrike Scharf.

Parallel hierzu wird der Storch in den Wörnitzauen ein neues Zuhause vorfinden. Im Zusammenhang mit der Gesamtplanung wurden die alten, abgestorbenen Pappeln im Bereich der Stadtmühle genauer in Augenschein genommen. Hierbei hatte sich leider herausgestellt, dass die Baumstämme erheblich von holzzersetzenden Pilzen befallen waren und ein langfristiger Erhalt der Bäume nicht mehr sichergestellt war.

Der neue Standort sichert dem Storch langfristig ein Zuhause von dem aus er in sicherem Abstand das Geschehen in den nächsten beiden Jahren überwachen kann.


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