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Stadt Wassertrüdingen am Hesselberg  |  E-Mail: poststelle@wassertruedingen.de  |  Online: http://www.wassertruedingen.de

Gespinstmotten - Keine Gefahr - werden aber oft mit dem Eichenprozessionsspinner verwechselt

Gespinstmotten

Im gesamten Stadtgebiet fallen zur Zeit komplett in Spinnweben eingehüllte Bäume und Sträucher auf. Ursache ist die Raupe eines Schmetterlings, die Gespinstmotte. Gespinstmotten hüllen jedes Jahr Sträucher und Bäume zum Schutz ihrer Nachkommen ein.

Die Raupen des kleinen Nachtschmetterlings fressen die Blätter ihrer Wirtspflanzen. Eine Bekämpfung ist nicht notwendig und kaum praktikabel, da diese vor dem Sichtbarwerden der Gespinste erfolgen müsste.

Kahlgefressene Gehölze wie: Pfaffenhütchen, Schlehen, Apfel- und Pflaumenbäume oder Traubenkirschen treiben nach dem Schlupf des Schmetterlings wieder aus, die Gespinste verwittern und von dem Gespinstspuk ist spätestens Anfang Juli nichts mehr zu sehen.

Vögel, Raubwanzen und Parasiten verhindern eine ungebremste Vermehrung.

Für die Menschen sind die Raupen der Gespinstmotte nicht gefährlich und harmlos.

 

Das Stadtbauamt erhält vermehrt Anrufe, in denen die Bürger/innen einen Befall von "Eichenprozessionsspinner" melden. Hier finden leider oft Verwechslungen zwischen Gespinstmotten und dem Eichenprozessionsspinner statt.

 

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